Das MaskenManifest

Vor wenigen Wochen sah die Welt noch anders aus. Konsum, Mobilität und Arbeit waren selbstverständlich, Viralität war nur im Zusammenhang mit dem Internet gewollt und gewünscht. Heute sind Viren in der analogen Welt beachtet und (un)sichtbar wie nie. Die Wirklichkeit, die wir kannten, existiert nicht mehr. Manche sehen darin eine Chance für Klima und Gesellschaft, andere sehen eine Bedrohung für soziales Miteinander und individuelle Freiheit. Die Zukunft ist so ungewiss wie nie. Aus dem unreflektierten „Immer weiter so“ ist ein bewusstes „Quo vadis“ geworden.

Als gemeinsames und sichtbarstes Symbol tragen wir alle (gezwungenermaßen) Masken.

(Er)Tragt es einfach, denn …

… Masken sind atemberaubend.

… Masken werden das neue Normal werden.

… Masken bedeuten Gesichtsverlust, aber die Augen werden sprechen lernen.

… Masken tragen ist ein Sinnbild für selbstlose Solidarität.

… Masken schränken uns ein, um uns und anderen mehr Freiheit zu geben.

… Masken lassen uns mit Abstand zusammenstehen.

… Masken sind ein Symbol und kein Stigma.

… Masken sind nur eine weitere Rolle, die wir spielen.

… oder wie der Kölner sagen würde: „Jede Maske ist anders.“